Es war alles angerichtet für eine tolle ÖM: 16 Boote aus vier Nationen kamen zum SCS, Viktor und Klausi sorgten für eine perfekte Organisation, wie immer auch mit kulinarischen Highlights. Am Freitag waren für nachmittag Unwetter und Sturm angesagt. Davor schafften wir im hinteren Winkel des Sees noch eine schöne WF mit 2-3 Bf., die Spranger/Meggendorfer gewannen. Die Österreicher hielten sich mit den Rängen vier (Schimak/Kotrba) und sechs (Schumi/Schumann) passabel.
Gleich zu Ende der WF wurde die Sturmwarnung aktiviert, also hieß es zurück in den Hafen. Das war leider kein Spaß. Mit Böen um die 30 Knoten und wilden Drehern kämpften wir uns zurück, das Material wurde ordentlich beansprucht. Erst kurz vor dem Klub unter Land war es ein bisschen erträglicher, was das Anlegen erleichterte.
Samstag war nach der Front ein leichter Westwind angesagt, doch leider blieb dieser sehr instabil. Der erste Versuch wurde kurz vor der Luvtonne abgeschossen. Kurz darauf ein neuerlicher Start. Nach zwei Dritteln der Kreuz drehte der Wind plötzlich auf Süd, sodass alle auf der linken Seite auf einmal mit Halbwind zur Luvboje fuhren. Diesmal ließ der WF-Leiter weiterlaufen, die 2. “Kreuz” war ein Anlieger. Tempest-Urgestein Teddy Baehr (mit Andreas Greif auf seiner “Baehrenmarke”) spielte seine Routine aus und gewann die WF vor Meg Engelmann/A. von Mertens. Eine weitere WF wurde dann kurz vor der Leetonne ebenfalls abgeschossen.
Am Sonntag ging dann nichts mehr, es blieb bei zwei WF und somit wurde der ÖM-Titel nicht vergeben. Gesamtsieger wurden etwas überraschend Schimak/Kotrba mit zwei vierten Plätzen vor Spranger/Meggendorfer (ein 1. und ein 9…) und den Schweizern Mario Suter/Tanja Davis. Trotzdem freuen wir uns schon auf das nächste Mal am Mondsee, der SCS ist noch immer einer der beliebtesten Tempest-Klubs in Mitteleuropa. Ergebnisse im Detail:
https://digital.segelverband.at/event/18668/ergebnisse/

